Ha, ha, da hat keiner Probleme mit der Aussprache - Desktop - einfach, nee? Aber wat is das denn nun wieder?
Desktop ist wie immer Englisch und bedeutet Schreibtisch.
Deine Schreibtischoberfläche ist das, was Du siehst, nachdem Du Deinen Rechner eingeschaltet (hochgefahren) hast. Die grüne Wiese mit dem idyllischen blauen Himmel, die so aussieht wie aus Teletubby-Land…oder wie die Viecher hießen, ist ja auch egal.
Also das, was Du ganz als erstes siehst, noch bevor Du irgendwo geklickt hast.
Auf dem Desktop befinden sich sogenannte Verknüpfungen, die es Dir ermöglichen, mit einem (Doppel-)klick auf Deine Programme zuzugreifen. Die Programme liegen ja im Geräteraum, durch die Verknüpfung hast Du sie aber sofort zur Verfügung. So wie zuhause schon die Kaffeemaschine und die Brotmaschine einsatzbereit stehen - die brauchst Du gar nicht erst aus dem Schrank holen.
Wenn Du alle Deine Küchengeräte auf der Arbeitsplatte abstellen würdest, wäre sie vermutlich so zugestellt, dass Du gar nicht mehr Arbeiten könntest. Genauso ist es am Computer auf Deinem Desktop: Es sollten nur die häufig gebrauchten Programme dort verknüpft sein - sonst müllst Du Dir den Desktop zu und kannst nicht mehr gut arbeiten. Vor allem Ordner mit Dokumenten oder Bildern gehören nicht auf den Desktop, sondern eher in “Eigene Dateien” oder entsprechende Unterordner.
Wie sagst Du immer? Ordnung ist das halbe Leben… das gilt auch am PC.
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